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Fachverband Werbung & Marktkommunikation
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Zwischen Freiheit und Verantwortung

Die Werbe- und Kommunikationsbranche ist in ihrer täglichen Arbeit gleichermaßen abhängig und beeinflusst von gesellschaftlichen Verhältnissen und Tendenzen. Wirtschaftliche Kommunikation ist dabei eine von vielen Stimmen, die das öffentliche Bewusstsein beeinflussen.

Die qualitative Selbstregulierung will sicherstellen, dass (Werbe-) Botschaften im Hinblick auf die öffentliche Wahrnehmung mit der gebotenen Sensibilität und Sorgfalt kommuniziert werden. Zugleich soll jedoch jede unnötige Einschränkung der Kreativität verhindert werden.

Selbstregulierung bedeutet Freiheit, die verantwortungsbewusst gelebt wird.

Ihrer verantwortungsvollen Rolle sind sich die österreichischen Unternehmer aus dem Bereich Werbung und Marktkommunikation bewusst. Sie bekennen sich daher zu einer Reihe von Selbstbeschränkungsmaßnahmen und Grundsätzen, die hier dargestellt werden.

 

11. Dezember 2007                    

Nahrungsmittel- und Getränke Unternehmen verpflichten sich Werbung für Kinder zu ändern.

 
 

Elf große Nahrungsmittel- und Getränke Unternehmen haben am 11. Dezember 2007 ihre neue verbindliche Zugangsweise zur Werbung, die sich an Kinder richtet, in Brüssel vorgestellt. Zu diesen Unternehmen zählen: Burger King, Coca-Cola, Groupe Danone, Ferrero, General Mills, Kellogg, Kraft, Mars, Nestlé, PepsiCo und Unilever, die mehr als 50 Prozent des gesamten Nahrungsmittel- und Getränkewerbemarktes ausmachen.

 

Im Rahmen des EU-Pledge Programmes haben sich die Konzerne darüber geeinigt bis Ende 2008 freiwillige Maßnahmen je nach Unternehmen zu implementieren, die die folgende Minimalkriterien erfüllen:

  • Keine Produkt-Werbemaßnahmen in TV, Print und Internet, die sich an Kinder unter 12 Jahre richten (mit Ausnahme von Produkten, die internationale Ernährungsrichtlinien berücksichtigen)
  • Keine Kommunikation von Produkten in Schulen (außer die Schuldirektion erlaubt es für Bildungszwecke). 

Diese freiwilligen Maßnahmen sind die „Antworten“ auf die Anregungen des Gesundheitskommissars Markos Kyprianou, der im Rahmen der EU Plattform Ernährung, physische Aktivitäten und Gesundheit aktiv gegen das Problem der Fettleibigkeit kämpft.

Hier finden Sie die Presseaussendung im Original:

 Presseaussendung 111207 (englisch) (pdf | 48 kB)

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