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Fachverband Werbung & Marktkommunikation
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Wirtschaftsmotor Werbung

Die Plattform Wirtschaftsmotor Werbung ist eine unabhängige Initiative.
In der Plattform arbeiten folgende Institutionen der heimischen Werbe- und Kommunikations-wirtschaft zusammen:

  • Creativ Club Austria (CCA)
  • Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ)
  • Fachgruppe Werbung Wien
  • Fachverband Werbung und Marktkommunikation
  • International Advertising Association (IAA)
  • Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie (MAV)
  • Österreichische Marketing Gesellschaft (ÖMG)
  • Österreichischer Rundfunk (ORF)
  • Out of home Austria
  • Public Relations Verband Austria (PRVA)
  • Radio Marketing Service (RMS)
  • Verband Österreichischer Privatsender (VÖP)
  • Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
  • Verband der Regionalmedien (VRM)
  • Verein Forum Media-Planung (FMP)

Die Initiative setzt sich für die Freiheit der Werbung, gegen weitere Bürokratie, Werberestriktionen und praxisferne Verbote, für die ersatzlose und rasche Abschaffung der Werbesteuer und für mehr Selbstverantwortung der Werbewirtschaft ein.

 

 

November 2007                          

  Unterschriftenaktion der Wirtschaftsmotor Werbung Plattform

ABSCHAFFUNG DER WERBEABGABE 

Die Wirtschaftsmotor Werbung Plattform hat nun eine Unterschriftenaktion gestartet, die allen Akteuren, die die Abschaffung der Werbesteuer unterstützen, die Möglichkeit bietet sich kostenlos eintragen zu lassen (zur Unterschriftenliste).

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit Ihre Stimme mittels Formular abzugeben:

 Anzeige Werbeabgabe (pdf|44 kB)

 

10. Juli 2007                                  



Studie belegt: Abschaffung der Werbeabgabe stimuliert Wirtschaft

Am 10. Juli 2007 präsentierten Karl Javurek, Obmann der Fachgruppe Werbung Wien, und Max Palla, Präsident der International Advertising Association (IAA), im Namen der Plattform Wirtschaftmotor Werbung die Hauptergebnisse der IHS-Studie, die den tatsächlichen Einfluss der "Werbeabgabe auf die Creative Industries" aufzeigt.

Die wichtigsten Resultate bei einer Abschaffung der Werbeabgabe im Überblick:

  • die Einnahmen aus der Werbesteuer beläuft sich auf ein Promille der gesamten Staatseinnahmen
  • die Werbeabgabe hat weder Einnahme- noch Lenkungsfunktion (da die Einnahmen auf Länder- und Gemeindeebene nicht die "Ein-Prozent-Marke" als Anteil am jeweiligen Gesamtbudget betragen)
  • die Wertschöpfung würde im Ausmaß des Aufkommens der Werbeabgabe steigen (dadurch würden die Gebietskörperschaften mehr Einnahmen erhalten)
  • 650 neue Arbeitsplätze würden in der Branche entstehen
  • das Bruttoinlandsprodukt würde sich um € 110 Mio. erhöhen
  • ein Drittel des Einnahmeausfalls würde sich über die Einnahmen aus der erhöhten Werbeaktivität ausgleichen: Es würden sich geschätzte steuerliche Rückflüsse von
    € 37 Mio. bilden (die Werbeabgabe würde sich somit zu einem Drittel selbstfinanzieren)
  • die Kosten der Einhebung der Werbeabgabe belaufen sich auf € 10 Mio.
  • es existieren nur wenige Länder mit einer vergleichbaren Abgabe


Nachfolgend können Sie die Unterlagen zur Presseveranstaltung finden:

 

 21. Juni 2007                                

 Am 21. Juni 2007 traf sich die unabhängige Plattform "Wirtschaftsmotor Werbung" bereits zum vierten Mal, wo sich Vertreter der Branche mit den politischen Trends rund um das Thema Selbstregulierung und drohenden Verboten für die Werbebranche befasste.

"Die dringlichsten Themen in Diskussion sind nach wie vor Alkohol, Fettleibigkeit und das in der letzten Zeit immer präsentere Thema des Co2-Ausstoßes", berichtete Maryke Lefevbre in ihrer Funktion als Director European Affairs der European Association of Communications Agencies (EACA). Auch wenn weitere Verbote seitens der EU derzeit nicht geplant sind, bleibt das Thema auf der Tagesordnung.

Vorerst setzt die Kommission jedoch auf eine funktionierende Selbstregulierung anstelle von Verboten. Konrad Maric, langjähriger Experte des Fachverbandes für EU-Politik, stellte im internationalen Vergleich dem österreichischen System der Selbstregulierung ein gutes Zeugnis aus, lediglich in einigen Teilbereichen sei Handlungsbedarf gegeben. Das Bekenntnis zu einer funktionierenden Selbstregulierung und zur stetigen Weiterentwicklung der Instrumente und Einrichtungen ist Konsens unter den anwesenden Vertretern der Mitgliedsorganisationen der Plattform, der unter dem Vorsitz von Max Palla (IAA) und Karl Javurek (FG Werbung Wien) die wichtigsten Branchenverbände (Verband Österreichischer Zeitungen, ORF, Direct Marketing Verband und Public Relations Verband Austria, Verband Österreichischer Privatsender, Österreichische Marketing Gesellschaft, Markenartikelverband, Creativ Club Austria, RMS) angehören.

Allerdings sei es nicht alleinige Verantwortung der Werbebranche. Gesellschaftliche Probleme müssten auch gesamtgesellschaftlich gelöst werden, insbesondere sei auch eine Verpflichtung für die Regierung gegeben, mit Positivkampagnen zur Lösung dringender sozialer und gesellschaftlicher Probleme beizutragen. Die Branche stehe hier gerne mit all ihrer Kreativität bereit, um ihr Wissen einzubringen.

 

 

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